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Radpilger waren gemeinsam eine Woche unterwegs

10 Frauen und Männer waren auf der diesjährigen Radpilgerwoche des Bildungsguts Schmochtitz Sankt Benno vom 31. August bis 6. September in und um Bautzen und durch das sorbische Siedlungsgebiet per Rad unterwegs. Die Pilger-Gemeinschaft entdeckte viele schöne Orte der Oberlausitz. Ob Dom in Bautzen und Wallfahrtskirche in Rosenthal oder Glasmuseum in Weißwasser und Pfarrkirche in  Löbau – immer konnten Zeugnisse des Glaubens aufgespürt und freundliche Menschen begegnet werden. Die Pilgergruppe wurde angeführt vom Bautzner Hubertus Klaus, der das gemeinsame Unterwegssein in einem Bericht niederschrieb:

Vielfalt im Gebet

Unter diesem Thema waren die Radpilger des Bildungsgutes Schmochtitz Sankt Benno wieder eine Woche unterwegs. Als Pilgergruppe durften sie erleben, wie schön die Lausitz ist und wie gut es tut, wenn sie gemeinsam mit dem Fahrrad unterwegs sind. Sie konnten sich öffnen und im Gespräch austauschen oder auch in der Stille die Pilgergruppe erleben und sich in diese Gemeinschaft einbringen.

Oft waren die Pilger erfreut über die Freundlichkeit und Gastfreundschaft, die sie in Schmochtitz und in der gesamten Gegend erlebten. Zum einen war es die liebevolle Aufnahme in der Pfarrei Mariä Namen in Löbau, wo sie mit Pfarrer Börner in Kirche und Pfarrsaal Segen und Wärme erfuhren. Auch die interessanten Informationen im Glasmuseum Weißwasser sowie die tollen Erfahrungen beim selber Glasschleifen erweiterten den Horizont. Und zum anderen waren es die vielen bunt geschmückten Straßenränder, die ernteschweren Obstbäume, die vielfältigen Wälder und die grünen Auen, die viele gute Gelegenheiten zur Begegnung mit Gottes guter Schöpfung boten. Sehr froh waren die Pilger über das Kennenlernen oder das Vertiefen der Kenntnisse über das sorbische Siedlungsgebiet und die Menschen, die hier leben. In der Rosenthaler Wallfahrtskirche gestalteten die Radpilger eine Andacht und formulierten Fürbitten. Beim Besuch der Kirche Maria Rosenkranzkönigin erfuhren die Teilnehmer von Pfarrer Jakubasch viel über das Gemeindeleben, die Geschichte der Kirche und über den Seeligen Alois Andritzki. Am letzten Pilgertag radelte die Gruppe durch das Spreetal in das Oberland nach Wilthen. Nicht der Weinbrand war das Ziel, sondern die Kirche Sankt Barbara. Dort bekamen die Radpilger interessante Informationen über Kirche und Gemeindeleben von Herrn Atzinger und nutzten die Andacht dort für frische Gesänge. Anschließend ging es zum Anglerverein, wo eine leckere Fischsuppe die Radpilger erwartete.

Dank auch an alle Mitarbeiterinnen und Mitwirkenden im Bildungsgut Schmochtitz, die mit einer leckeren Kost und guter Logie für einen guten Rahmen der Radpilgerwoche sorgten. Ein besonderer Dank sei an Pfarrer Franz Scharfenberg gerichtet, der immer mitradelte, durch seine Morgenandachten die Radpilger in den jeweiligen Tag einführte, stets frohe und fromme Sprüche auf Lager hatte und mit seinem tollen Orgelspiel vielmals die Pilger auf die Gespräche mit Gott einstimmte. 

So bleibt am Ende einer wunderschönen Woche die Chance für ein Dankgebet für eine intensive und gelungene Radpilgertour.

Hubertus Klaus

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